Der Weiße Burgunder oder Pinot Bianco gehört heute zu den wichtigsten Rebsorten des Südtirol (Alto Adige). Der Schulthauser von St. Michael ist ein wahrer Klassiker, wird er doch bereits seit 1986 ausgebaut und abgefüllt.
Etwa 3/4 des Grundweins wird im Edelstahltank ausgebaut, währen 1/3 im Holzfass mit anschließendem biologischem Säureabbau vergoren wird. Etwa im Februar eines Jahres wird die Assemblage der beiden Weine durchgeführt. Saftige cremiges Bouquet von Apfel, Aprikose und Birne. James Suckling gibt dem 22er Jahrgang 92 Punkte.
Genießen sollten Sie den Schulthauser bei einer Trinktemperatur von rund 8 - 10°C. Er ist ein exklusiver Aperitifwein und Sommersolist. Aber auch zum Essen macht er eine gute Figur und schmeckt zu Meeresfrüchten und Fischgerichten aller Art genaus gut wie zu feinem Gemüse oder Geflügel.
| Weinart: | Weißwein |
|---|---|
| Jahrgang: | 2024 |
| Geschmack: | trocken |
| Passt zu: | Geflügel, Fisch und Meeresfrüchten, Spargel, Salaten, hellem Fleisch, Kalbsschnitzel |
| Land: | Italien |
| Anbauregion: | Südtirol |
| Anbaugebiet: | Schulthaus - Eppan/Berg |
| Rebsorte: | Weißburgunder |
| Böden: | Kalkschotterböden mit Lehm |
| Ausbau: | Edelstahltank / Holzfass |
| Nettoinhalt: | 0,75 l |
| Alkohol: | 14 % Vol. |
| Restsäure: | 5.65 g/l |
| Verschluss: | Naturkorken |
| Trinktemperatur: | 8 - 10 ° C |
| mindestens Lagerfähig bis: | 2028+ |
| Zutaten: | Enthält vernachlässigbare Mengen an Fett,gesättigten Fettsäuren, Eiweiß und Salz |
| Allergene: | enthält Sulfite |
| Brennwert auf 100 ml: | 82 kcal | 344 kj |
| Kohlenhydrate pro 100 ml: | 1,2 g |
| davon Zucker (Kohlenhydrate) pro 100 ml: | 0,1 g |
| weitere Nährwertangaben: | Enthält vernachlässigbare Mengen an Fett,gesättigten Fettsäuren, Eiweiß und Salz , enthält Sulfite |
| verantwortlicher Lebensmittelunternehmer: | Sankt Michael Eppan, Umfahrungsstraße 17 - 19, Eppan, |
Hersteller
Sankt Michael-Eppan | Südtirol
Ein Ort, der Südtirol definiert
Eppan ist das Herz der Südtiroler Weinwelt – gelegen zwischen Mendelkamm und Etschtal und nur wenige Kilometer von Bozen entfernt. Hier sitzt St. Michael-Eppan, eine Genossenschaft, die seit über einem Jahrhundert zeigt, wie groß Südtirol sein kann, wenn viele kleine Hände an einem klaren Qualitätsziel arbeiten.
Gründung aus Not, gewachsen zur Referenz
Die Kellerei wurde 1907 gegründet. Was als pragmatische Winzerhilfe begann, entwickelte sich zu einer der renommiertesten Genossenschaftskellereien Italiens. Heute bewirtschaften rund 320–340 Mitglieder knapp 390 Hektar in unterschiedlichsten Höhenlagen und Bodentypen – ein fein abgestimmtes Netzwerk aus Familien, Parzellen und Mikroterroirs.
Terroir als Schatzkammer: 400 bis 900 Meter Höhe
Die Weinberge reichen vom Talboden bis hoch an die Hänge des Eppaner Bergs – zwischen etwa 400 und 900 m ü. M.. Dazu kommt eine enorme Bodenvielfalt aus Moränen, Kalk, Schotter, Ton und porphyrischen Einflüssen. Dieses Mosaik ermöglicht Weine mit klarer Herkunft und großer stilistischer Bandbreite.
Weißwein-DNA mit Südtiroler Tiefe
Rund 80 % der Produktion in Eppan entfällt auf Weißwein. Im Mittelpunkt stehen Weißburgunder, Sauvignon Blanc, Chardonnay, Pinot Grigio, Gewürztraminer und Riesling – je nach Lage mit alpiner Frische, feiner Kräuterwürze und mineralischer Spannung. Rotweine wie Pinot Noir oder Lagrein ergänzen das Portfolio, doch die Seele der Kellerei bleibt weiß und präzise.
Handschrift im Keller: Präzision, Selektion, Geduld
St. Michael-Eppan liest und vinifiziert Parzellen getrennt. Lesezeitpunkt und Ausbau werden gemeinsam mit den Mitgliedern pro Lage abgestimmt. Ziel sind Textur, Länge und Reifepotenzial – nicht vordergründige Effekte. Linien wie Sanct Valentin oder die terroirbetonten Fallwind-Weine stehen beispielhaft für diese Philosophie.
St. Michael-Eppan - die Besonderheit Südtirols
Die Kellerei vereint die Kraft einer großen Gemeinschaft mit dem Feinsinn kleinster Herkunftsunterschiede. Ihre Weine sind zugänglich, aber tief, präzise, aber nie kühl im Ausdruck. Sie tragen Südtirols Mischung aus alpin-kühler Klarheit und mediterraner Reife – und gehören zu den verlässlichsten Referenzen der Region.
